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Chronik Heimat- und Verschönerungsverein Heribert Ramrath, Gemeindedirektor der bis 1969 selbständigen Gemeinde Pfalzdorf, gründete im November 1959 den Verschönerungsverein Pfalzdorf. In einem Werberundschreiben, unterschrieben von Heribert Ramrath, Bürgermeister Zillig und Fritz van de Loo von der Ortsbauernschaft, wurde das Ziel der Vereinsarbeit umschrieben: Anpflanzen von Zierbäumen und Schaffung von Rasenplätzen Aufstellen von großen Blumenschalen Ausschreiben von Blumenkästen- und Vorgartenwettbewerben Aufstellung von Ruhebänken Beseitigung von Unschönheiten Gerade die Gemeinde Pfalzdorf ist so recht verschönerungsfähig! Bis zur ersten Mitgliederversammlung am 10.4.1960 lagen bereits 104 Anmeldungen vor.
Was geschah im ersten Jahr?
Insbesondere in der Anfangsphase wurde der Verschönerungsverein großzügig von der Gemeindesparkasse (W. Halfmann) unterstützt. Bis Ende 1962 wurden 240 Mitglieder geworben. Jahresbeitrag: DM 6,00 Auf diesem Niveau blieb der Mitgliederstand bis Ende 1968. Der Verschönerungsverein Pfalzdorf gehörte 1961 zu den Mitbegründern (neben Goch, Kellen, Kessel und Nütterden) des Kreisverbandes Kleve der Garten- und Verschönerungsvereine (heute: Kreisverband für Heimatpflege). Heribert Ramrath war der 1. Vorsitzende des Kreisverbandes. Nach dem Tode von Heribert Ramrath im Jahre 1967 gab es beim Verschönerungsverein Pfalzdorf eine längere Phase des Stillstands in der Vereinsarbeit. Gerhard Derksen gelang es 1972, den Verein wieder mit neuem Leben zu erfüllen. In der Sitzung am 17.1.1972 wurde ein neuer Vorstand, der ca. 10 Jahre arbeitete, gebildet:
2. Vorsitzender Josef Janssen, Talstr. 1. Geschäftsführer Gottfried Welbers bis 1973, Hans-Josef Schneider bis 1974,
2. Geschäftsführer Karl-Heinz Jaspers ab 1978 Kassenwart Alfred Hagemann Beisitzer Heinz van Ackeren, Robert Bierlenberg jun., Karl Hoffmann,
Zur Verbreiterung der Basis des Vereins, wie Vertiefung des Heimatgedankens und Erstellung einer Ortschronik etc., wurde er umbenannt in
Mittels Rundschreiben „Wir sind wieder da" und durch Besuche wurden die „ehemaligen" Mitglieder gebeten, weiterhin dem Verein die Treue zu halten. Nach dieser Aktion, Ende April 1972, zählte man 142 Mitglieder. Bis 1979 konnte wieder der Stand von 250 Mitgliedern erreicht werden. Bruno Martens, der bis zur Einführung des Bankeinzugverfahrens (1975 – 1980) die Beiträge kassierte, sowie Robert Bierlenberg, waren zur Mitgliederwerbung immer vor Ort.
1977: An der Ecke Talstr./Hevelingstr. wurde ein Minipark angelegt und mit einem großen Fest eingeweiht. Am Gocher Berg wurde eine Schutzhütte als Unterstellmöglichkeit für Wanderer und Radler errichtet. Für den Blumenschmuckwettbewerb wurden 2 Begehungen (Mai und Juli) durchgeführt. Zur Bewertungskommission gehörten neutrale Experten von benachbarten Garten- und Verschönerungsvereinen. Neben den Preisträgern im Vereinswettbewerb wurden auch die Pfalzdorfer Teilnehmer am Kreiswettbewerb ermittelt. 1978: An verschiedenen Stellen in Pfalzdorf wurden Blumenkübel aufgestellt, z.B. gegenüber der kath. Kirche, vor der evangelischen Kirche, Ecke Reuterstr./Hevelingstr.. 1979: Erster Entwurf einer Vereinssatzung durch Heinrich Schoonhoven. Beim Blumenschmuck- /Vorgartenwettbewerb gab es jedes Jahr ca. 60 Preisträger. Die Preise wurden zum großen Teil von Pfalzdorfer Geschäftsleuten gespendet. Die Preisverteilung erfolgte beim Herbstfest im Oktober, wozu in manchen Jahren sehr viele Besucher kamen: 1978 400 Besucher 1979 285 Besucher 1980 200 Besucher 1981 127 Besucher Die Veranstaltungslokale Heidekrug, Hotel Auler und Tön am Berg waren herbstlich dekoriert. Die Vereinigten Kirchenchöre wirkten fast in jedem Jahr bei der Veranstaltung mit. Nach der Ehrung der Wettbewerbssieger begann der Tanzabend, unterbrochen von einer großen Tombola (Blumen und gespendete Artikel). Karl Heinz Locke übernahm im Mai 1982, mit Karl Heinz Weitkamp als Stellvertreter, die Leitung des Vereins: 1. Vorsitzender Karl Heinz Locke
Vor den Sitzungen fuhr der Vorstand durch den Ort, um Ansatzpunkte für die Arbeit zu finden. 1982: Fischsterben im Regenrückhaltebecken an der St. Martinstr.. Mit einem Flugblatt wurde auf die Gefahr von Schadstoffeinleitungen hingewiesen. Bepflanzung des Geländes oberhalb des Beckens durch den HVP-Vorstand. Am 10. November 1984 wurde im Heidekrug beim Herbstfest das 25-jährige Vereinsjubiläum gefeiert. Bürgermeister Heinz van Ackeren würdigte vor über 200 Gästen die Arbeit des Vereins und erinnerte an den Gründer Heribert Ramrath. Ein Unterhaltungsprogramm mit den Vereinigten Kirchenchören, Tanz, einer großen Tombola und der Stimmungskanone „Joopy" rundeten das Programm ab.
1987: Der Verein organisierte eine Bustour zu Bundesgartenschau nach Düsseldorf. 1987: Karl Heinz Weitkamp organisierte den 1. Pfalzdorfer Weihnachtsmarkt, der an der Gaststätte Heidekrug aufgebaut wurde (seit 1999 an der St. Martinus- Kirche). Etwa 25 ehrenamtliche Helfer wirken seither bei der Vorbereitung und Abwicklung mit. Die besondere Atmosphäre des kleinen Marktes, mit Walter Börsting als Nikolaus, das meist handgemachte Warenangebot, Reibekuchen und nicht zuletzt der Glühwein, lockten von Anfang an die Besucher an. Später kam das Schmücken der Christbäume durch die Kindergartenkinder als weiterer Anziehungspunkt hinzu. 1988: Vorschlag an die Stadt, an der Klever Str., zwischen Tön am Berg und Waterkuhl, Bäume zu pflanzen. HVP – Vorstellungen zur Gestaltung des Dorfplatzes an die Politiker. Am 8.6.1988 wurde die neue Zusammensetzung des Vorstandes von der Mitgliederversammlung bestätigt: 1. Vorsitzender Karl Heinz Locke 2. Vors. und Geschäftsführer Karl Heinz Weitkamp 2. Schriftführer Ingrid Jahns 1. Kassierer Alfred Hagemann 2. Kassierer Karl Heinz Jaspers Beisitzer Walter Börsting, Bert Gilles, Roswitha Janssen, Bruno Martens,
Goldene Ehrennadel des Verbandes Rheinischer Gartenbauvereine für Gerhard Derksen. Es wurde seine Leistung beim Wiederaufbau des Vereins in den 70-er Jahren und sein Engagement für die Verschönerung Pfalzdorfs gewürdigt. Silberne Ehrennadel für Bruno Martens wegen seines Einsatzes für die Ziele des Vereins seit der Gründung 1959. Intensivierung des Kontaktes zu den britischen Mitbürgern (Bert Gilles). Die Briten beteiligten sich erstmals an unserem Weihnachtsmarkt. Der HVP war beim Britischen Sommerfest dabei. Erstmals kein Herbstfest. Die Wettbewerbssieger wurden in einer kleineren Feier geehrt. Umrahmung der Veranstaltung: „Anne, Fritz und Manne" und ein Diavortrag. 1989: Von Johannes Verhoeven wurde der „Heimatkundliche Arbeitskreis" gegründet.
Johannes Verhoeven wurde nach Wahl in der Mitgliederversammlung am 6.6.1990 Vorsitzender des HVP: 1. Vorsitzender Johannes Verhoeven 2. Vors. und Geschäftsführer Karl Heinz Weitkamp 2. Schriftführer Ingrid Jahns (bis 1992) 1. Kassierer Bert Gilles 2. Kassierer Karl Heinz Jaspers Beisitzer Walter Börsting, Reinhard Fischer, Karola Hölzel,
Der HVP übernahm Ende 1990 das Pfalzdorfer Wappen in seinen Briefkopf. HVP – Ausweise zur Wahrnehmung von Einkaufsvorteilen wurden ausgegeben. Am Ideenwettbewerb zur Namensgebung des Platzes an der Waterkuhlstr. beteiligten sich 127 Pfalzdorfer. Daraufhin wählte der Rat der Stadt Goch den Namen: „Theodor Roghmans Platz"
Nach Kontaktaufnahme mit dem Pfälzerbund, präsentierte Johannes Verhoeven bei der 250-Jahrfeier der Pfälzer am 14.6.1991, eine Sonderausstellung zur Geschichte Pfalzdorfs, die großen Anklang fand. Zum Pfälzer Fest pflanzte der HVP einen Baum und stellte eine Bank am Friedhof auf. 50 Ortsfahnen mit dem Pfalzdorfer Wappen wurden verkauft (+50 Stück später). Auf Einladung des HVP gab es ein Orientierungsgespräch mit den Pfalzdorfer Vereinen. Ziel war die Terminkoordinierung zur Erstellung eines Veranstaltungskalenders. Seit dem 1. Quartal 1992 erscheint „Pfalzdorfer Termine". Seit 1992 beteiligt sich der HVP mit einem Themenwagen am Erntedank – Umzug. 1. Thema: „Fleißiges Lieschen", dann „Pfalzdorfer Wappen", „Heimatarchiv" usw. 1994: 1. Pfalzdorfer Heimatabend „Fest der Vereine" im Rahmen des „Pfalzdorfer Frühling" (seit 1992) im ausverkauften Saal von Tön am Berg. Am 15.10.1994 wurde der Brunnen am Bahnhof durch Bürgermeister Vaegs eingeweiht. Im Auftrag des HVP wurde er von Georg Gimbel geschaffen. Am 16.10.1994 wurde das Pfalzdorfer Heimatarchiv im ehemaligen Wartesaal des Bahnhofs eröffnet. Die erste Ausstellung behandelte das Thema: „Pfalzdorfer Kataster". Es folgten „IPK", „Waldbahn" und „Pfalzdorf im Wandel der Zeit". An St. Martin 1994 wurde erstmals das Martinsspiel / Mantelteilung, auf der eigens vom HVP gebauten Bühne, aufgeführt. 1995: Die Volksbank – Stiftung „Heimatforschung und Heimatpflege" würdigte mit einem Betrag von DM 2000 die Arbeit des Heimatarchivs beim Aufbau von Ausstellungen. 1997: Erste Pfalzdorfer Fietstour führte nach Kalkar, dann folgte Schloss Moyland. Pro Jahr werden 5 –6 Touren organisiert, immer verbunden mit einer Besichtigung. 1999: Der Werbering veranstaltet zum „Pfalzdorfer Frühling" ein Straßenfest auf der Motzfeldstr. Der HVP beteiligt sich mit einem Reibekuchen – und einem Verkaufsstand. 2000: Im März wurden am kath. Friedhof Kugelakazien – Bäume gepflanzt. Am 20. Juni 2001 fand im Hotel Auler eine Mitgliederversammlung mit Vorstandswahl statt: 1. Vorsitzender Johannes Verhoeven 2. Vors. u. Geschäftsführer Karl Heinz Weitkamp 1. Kassierer Bert Gilles 2. Kassierer Karl Heinz Jaspers Beisitzer Angelo Chiriaco, Walter Börsting, Reinhard Fischer, Margit Hans, Günther Hans, Karola Hölzel, Hans Ludwig Reintjens, Günter Ricken, Heinrich Smits, Renate Unkrig Mitgliederstand: 211 Stadtarchivar Karl Heinz Köpp präsentierte einen Dia-Vortrag über die Entstehung der Orte Reichswalde und Nierswalde. Die Preise des Blumenschmuck- und Vorgartenwettbewerbs wurden im September 2001 erstmals bei „Kaffee und Kuchen", im herbstlich geschmückten Saal von Tön am Berg überreicht (ca. 50 Gäste).
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